Schlechte Nachrichten für Fischliebhaber & Achtung schwangere Frauen!!

„Thunfisch à la Quecksilber“

Fisch ist nicht ganz so gesund, wie wir glauben

 

Wenn wir regelmäßig Fisch essen, werden wir wahrscheinlich zu viel Quecksilber und zu wenig Omega-3-Fettsäuren bekommen. Zu diesem Entschluss kam ein  von der Environmental Working Group veröffentlichter Bericht!

Während amerikanische Ernährungsrichtlinien Amerikaner dazu ermutigen bis zu drei Portionen Meeresfrüchte pro Woche zu essen, hat die EWG herausgefunden, dass dies für Menschen hoch gefährlich sein kann.

Die EWG-Analyse der Quecksilber- und Omega-3-Konzentrationen in Meeresfrüchten zeigt, dass die 10 beliebtesten Meeresfrüchte ein schädliches Quecksilberrisiko tragen, insbesondere für   schwangere Frauen, die sogar empfohlen  bekommt, eine noch größere Menge in der Woche zu sich zu nehmen. Die gesundheitlichen Folgen des giftigen Schwermetalls hängen vom Körpergewicht ab, deswegen sind leichtere Frauen durch Quecksilber in Meeresfrüchten stärker gefährdet.

Wir In Deutschland machen es leider auch nicht besser. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat vorgeschrieben, einmal pro Woche Fisch zu essen um unseren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren und Jod zu decken!! 

Ozeanologie dürfte unseren Appetit auf Meerestiere noch mehr zügeln

Als industrieller Abfall gelangt Quecksilber ins Wasser und gelangt so in die Nahrungskette. Forscher haben herausgefunden das sich die Menge des Schwermetalls  verdreifacht hat.

Wir glauben, Omega-3-Fettsäuren zu bekommen, doch stattdessen nehmen wir Methyl-Quecksilber auf, was besonders giftig ist. Methyl-Quecksilber befindet sich vor allem in fettreichen Meeresfische wie zum Beispiel Aal, Hai, Schwertfisch, Heilbutt und den beliebten Thunfisch.

„Fische, die an der Spitze der Nahrungskette stehen oder sehr alt werden, haben einen höheren Quecksilbergehalt“

Stiftung Warentest erklärte den gesundheitlichen Nutzen von Fischöl im Jahr 2005 für belegt. Die US-Gesundheitsbehörde kommt nun aber zu einem anderen Ergebnis. Nicht durch neue Studien, sondern durch eine  Auswertung vorhandener Daten. Ein herber Schlag für den Milliarden-Markt. 

                                                                          SOURCE:www.w.europarl.europa.eu

Aufgrund des Fischkonsums in Deutschland; Hering, Forelle, Seelachs und Karpfen – wenn es kein Sushi ist, seien die Deutschen im Vergleich zu Menschen aus dem Mittelmeerraum weniger mit dem Schwermetall belastet, heißt es in der Mitteilung des Umweltbundesamt.

 Die EWG untersuchte Quecksilberkontaminationen und vorteilhafte Omega-3-Spiegel in Meeresfrüchten, um die Fisch Sorten / Spezies zu identifizieren, die den größten Nutzen für die Gesundheit und das geringste Quecksilberrisiko bieten.

Alle diese Fische empfiehlt die EWG: diese Fische enthalten reichlich an Omega-3 und haben  sehr geringe Quecksilber-Werte und können problemlos 1 mal wöchentlich gegessen werden:

  • Sardellen Hering
  • Muscheln
  • Sardinen
  • Forelle 

Achtung, diese Fische sollten SIe meiden: Fische mit der höchsten Quecksilber Belastung und dem niedrigsten Niveau an Omega 3 haben. 

  • Weißer Thunfisch
  • Heilbutt
  • Königsmakrele
  • Seebarsch
  • Hai
  • Spanische und atlantische Makrele
  • Schwertfisch
  • Barsche
  • Thunfisch